„Röntgenblick” – Spuk oder Chance?

Zdenka Hamarova, Naturheilpraktikerin und „Röntgenblickerin”
Glarus/Schweiz (hn) – Was ist eigentlich ein Röntgenblick? Wie lassen sich Störungen von Energiefeldern aufspüren und behandeln?Und woher nimmt eine energetische Therapeutin die Kraft für ihre Tätigkeit? Im Interview mit humannews.de berichtet die in der Schweiz lebende Naturmedizinerin Zdenka Hamarova, wie sie mit ihren seherischen Fähigkeiten Störungen von Energiefeldern erkennt, durch anerkannte Behandlungsmethoden beseitigt und wie sie selbst Energie für ihre Arbeit schöpft.
Sie haben den „Röntgenblick”. Was versteht man darunter und was sehen Sie?ZH: Der „Röntgenblick” ist eine seherische Fähigkeit, eine Wahrnehmung, die von selbst entsteht. Dies bedeutet aber nicht nur, dass sich mir die Organe, in denen eine Störung vorliegt, wie auf einer Röntgenplatte zeigen. Wenn ein Patient vor mir steht, sehe ich Bilder von Organen oder auch Schatten auf den Organen, z. B. auf der Leber. Oft zeigt sich auch eine Störung, wo man sie nach den vorhandenen Symptomen gar nicht vermuten würde. Die Folge dieser Störungen ist das, was die Schulmedizin als Ursache der Krankheit erkannte.Auch aufeinander klebende Blutkörperchen kann ich erkennen; die sehen aber anders aus als unter dem Mikroskop. Vitamine sehe ich als Farben. Ich sehe Ursymbole wie Kreuze, Kelche oder Blumen und geometrische Figuren wie Kreise, Dreiecke, Rechtecke oder Quadrate. Das ist eine Symbolsprache, die aus der Tiefenpsychologie von C. G. Jung bekannt wurde. Die wahrgenommenen Bilder erzeugen in mir verschiedene Gefühle wie Trauer, Wut oder Hilflosigkeit.Auf der feinstofflichen Ebene erkenne ich Energiefelder, die vermutlich – gemäß den Erkenntnissen von Prof. Popp über die Kommunikation der Zellen durch Licht – aus der Luminiszenz der Zellen stammen. Der Mensch ist umgeben von Energiefeldern, die sich vom oberhalb des Kopfes durch den ganzen Körper bis zur Erde hin erstrecken. Sie haben einen fast eiförmigen, nicht ganz symmetrischen Umfang von ca. 1,30 m oder 1,40 m. Je fortgeschrittener und destruktiver die Krankheit ist, desto kleiner wird das Energiefeld.

Was erkennen Sie an diesen Energiefeldern?

ZH: Neben der Ausstrahlung von Organen, Gewebe und Knochen enthalten die Energiefelder Gedanken und Erlebnisse des Menschen selbst, aber auch Erlebnisse seiner Vorfahren. Die linke Kopfhälfte, die Anima, ist die weibliche Seite, die von der Mutter geprägt ist. Die rechte Kopfhälfte, der Animus, ist die männliche, vom Vater geprägte Seite. Verletzungen und daraus resultierende Verhaltensweisen der Eltern sowie Verletzungen der eigenen Person lassen sich in diesen Energiefeldern erkennen. Auch Taten, die das Gesetz der Liebe verletzt haben, sind sichtbar – eine Verbindung zum Ursprungssystem aus Familie und nahe stehenden Mitmenschen.
Was sehen Sie beim Anblick eines Patienten?

ZH: Ich sehe, wenn einzelne Bereiche der Energiefelder rotieren. Daran, wo das Energiefeld liegt, wie schnell oder langsam die Bewegung dort ist und wie weit das Energiefeld vom Körper entfernt ist, erkenne ich z. B., in welchem Lebensjahr der Patient eine Verletzung erfahren hat und ob diese Verletzung die weibliche oder die männliche Seite betrifft. Von jeder solchen Verletzung, die ja eine Trauma-Situation darstellt, bleibt etwas zurück und schwächt das Immunsystem. Wenn nun in einem späteren Lebensjahr – das kann Jahrzehnte nach dieser Verletzung sein – eine ähnliche, wenn auch von einer anderen Person verursachte Situation eintritt, in der die Gefühle aus der damaligen Verletzung wieder aufkommen, dann können, je nach der individuellen Disposition des Betroffenen, Krankheiten oder Störungen entstehen. Dabei spielen z. B. auch Erlebnisse der Eltern eine Rolle, die zwar nicht selbst erlebt, aber übernommen worden sind.

Wie behandeln Sie einen Patienten mit einer energetischen Störung?

ZH: Wenn ich beispielsweise sehe, dass ein Mensch im vierten oder fünften Lebensjahr eine Verletzung in der Anima erlitten hat, bitte ich ihn, nachzuforschen, was damals passiert ist. Dabei kann sich herausstellen, dass der Patient zu dem Zeitpunkt ein tiefes Gefühl des Verlassenseins erlitten hat. Solch ein Gefühl kommt wieder hoch, wenn dieser Patient sich nun wieder verlassen fühlt, z. B. weil sich der Partner nur noch Zeit für die Firma nimmt.

Dann führen wir eine Visualisierung durch: Wir stellen die Situation aus der Kindheit nach und stellen den Patienten in seiner Rolle als Erwachsener dazu. Er darf im Jetzt als erwachsene Person seinem kindlichen Ich die damals nicht vorhandene Sicherheit geben. Oder ich bitte ihn, nicht die vom betreffenden Elternteil übernommene Verhaltensweise nachzustellen, sondern diese bei dem Elternteil zu lassen und so zu handeln, wie er selbst verantwortungsvoll handeln möchte. So lernt der Patient, den Zustand zu erkennen und aufzulösen, der ihn so belastet und sein Immunsystem schwächt.

Man kann den Menschen mit einer Zwiebel vergleichen. Im Verlauf der Therapie werden die einzelnen Zwiebelschalen weggeschält. Immer wieder zeigt sich aber eine neue Schicht, die betrachtet und verstanden werden möchte, bis weitergegangen werden darf. Die Genesung ist ein Lernprozess, der von vielen Faktoren abhängig ist.

Wie helfen Sie schwerkranken Patienten, z. B. bei Krebserkrankungen?

ZH: Neben der Erkennung und Auflösung der energetischen Störung, die sich neben der Erkrankung zeigt, rate ich den Patienten dazu, nicht nach Vollkommenheit zu streben, sondern sich mehr dem Lebensfluss hinzugeben, z. B. dem Lebensgenuss oder auch einer zeitweiligen Askese, je nach der jeweiligen Lebenssituation. Ich rate ihm, Ruhe und Entspannung zu suchen. Eine gesunde Ernährung und mehr Bewegung, die Verbundenheit mit der Natur und die bewusste Wahrnehmung des eigenen Inneren durch tägliche Seelenhygiene sind entscheidend für die Gesundheit.
Schwierig wird die Heilung bei Patienten, denen es egal ist, ob sie leben oder sterben. Oder bei Menschen, die große Verletzungen erlitten haben, nicht verzeihen können und auch nicht darüber sprechen möchten. Aber auch bei Menschen, die die Krankheit bekämpfen und somit bewältigen wollen, um weiterhin für ihre Familie zu sorgen, die aber nicht daran denken, dass sie auch ihre eigenen Ressourcen immer wieder aufbauen müssen. Die sich selbst und die eigenen Bedürfnisse nicht spüren. Neben der Therapie ist es sehr wichtig, Verantwortung für das eigene Tun zu entwickeln und die eigenen Gedankenprozesse zu erkennen. Dazu habe ich eine spezielle Trainingsform entwickelt.

Sie hatten schon als Kind seherische Fähigkeiten, die Sie aber als Jugendliche verloren und erst viel später wiedererlangt haben. Wie kam das?

ZH: Ich habe als Kind immer gebetet, dass man mir die seherischen Fähigkeiten nimmt. Was ich sah, machte mir Angst, und ich konnte mit niemandem darüber sprechen. Wenn ich es versucht habe, hat mir niemand geglaubt. Um Menschen herum sah ich z. B. Farben und Formen, die Gefühle in mir ausgelöst haben. Ich sah aber auch Verstorbene, die sich bemühten, mir etwas zu sagen. Heute vermute ich, dass sie sich noch in einer Zwischenwelt aufhielten und das Nichterledigte zu beenden versuchten.

Als Jugendliche habe ich sehr viel kreativ gearbeitet, und je intensiver ich mich der Bildhauerei, dem Gesang oder dem Tanz hingab, was mir dazu verhalf, mich selbst zu spüren, desto mehr verschwanden die seherischen Fähigkeiten. Dann, mit 42 Jahren, hatte ich einen traumatischen Autounfall, bei dem ich die Fähigkeit verlor, normal zu sehen; ich sah fast alles nur noch in Rot und Schwarz. Damit kamen die seherischen Fähigkeiten wieder zurück, verbunden mit verstärktem Hören und Fühlen. Mein Beruf als Ballett- und Jazztanzlehrerin wurde für mich zur Qual.

Mittlerweile hatte ich eine klassische Ausbildung in Naturmedizin gemacht und wollte als Heilpraktikerin tätig werden. Mit meinen wiedererlangten Fähigkeiten ging ich zu Prof. Dr. Kasper Rhyner, dem damaligen Chefarzt des Kantonsspital Glarus, um mit ihm darüber zu beraten, ob ich dem Spital nutzen könne. Seither setzte ich meine Fähigkeiten in der Zusammenarbeit mit diesem Spital als die erste Naturärztin in einem Spitalbetrieb ein. Da es aber von den zur Verfügung stehenden Stellen her keine Möglichkeit einer weiteren Anstellung gab, habe ich mich in meiner Praxis für Angewandte Naturheilkunde selbständig gemacht.
Wie wirkt sich die energetische Heilung eines Patienten auf Ihre eigenen Energiereserven aus?

ZH: Sie kostet mich sehr viel Kraft. Ich kann maximal vier bis sechs Patienten pro Tag behandeln, wobei schwierige und leichte Fälle sich abwechseln müssen. Es gibt auch Tage, an denen ich pausieren muss.

Wie tanken Sie selbst Energien auf?

ZH: Meine Ressourcen schöpfe ich aus der Natur und aus dem Alleinsein. Ich gehe gern in der Natur spazieren, lese und fotografiere. Jeden Morgen nehme ich mir eine Stunde Zeit für mich, in der ich draußen laufe, Atem- und Dehnungsübungen mache und die Schönheit der Umgebung bewusst in mich aufnehme. Ich genieße es, mit meinen Kindern und Enkeln zusammen zu sein. Aber ich genieße auch die Ruhe und die Kommunikation mit Gott, mit der höheren schöpferischen Energie.

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